28 Jugendliche in Einsatzabteilung gewechselt

Die Jugendfeuerwehr Sögel hat am Wochenende ihr 15-jähriges Bestehen gefeiert. Neben vielen Ehrengästen hatte die Gruppe sieben Jugendfeuerwehren zu Gast, die zur Prüfung zum Erwerb der Jugendflamme II nach Sögel gekommen waren.
Wie Jugendfeuerwehrwart Gerit Ahrens berichtete, ging der Gründung der Jugendfeuerwehr im Mai 2001 eine längere Phase der Entscheidungsfindung voraus. Schließlich habe die Mitgliederversammlung die Gründung beschlossen und bei der Samtgemeinde Sögel sofort das Signal zur Unterstützung erhalten. Die Mitgliederzahl habe sich im Laufe der Jahre sehr gut entwickelt. Heute seien 24 Kinder und Jugendliche in der Jugendwehr aktiv und würden von zwölf Feuerwehrfrauen- und Männern betreut. Ein älteres Löschgruppenfahrzeug stehe für Ausbildungszwecke zur Verfügung.
Schlaglichtartig beleuchtete Ahrens die vergangenen 15 Jahre mit eindrucksvollen Zahlen: Man habe 290 Dienstabende und 6523 zusätzliche Dienststunden geleistet, zahlreiche Abzeichen erworben und bei überörtlichen Wettbewerben gut abgeschnitten. Und stolz sei man darauf, dass mittlerweile 28 Jugendfeuerwehrleute im Alter von 16 Jahren in die Einsatzabteilung übergewechselt seien.
Dankesworte richtete Ahrens nicht nur an die Leitung und Mitglieder der Feuerwehr Sögel, sondern auch an die Samtgemeinde und Gemeinde, die die Jugendfeuerwehr stets sehr unterstützt hätten.

In seiner Eigenschaft als Leiter der Kreisjugendfeuerwehr hob Klaus Smid die Bedeutung einer funktionierenden Jugendfeuerwehrarbeit hervor. Sie sei ein Mix aus Feuerwehrtechnik, Spiel, Spaß und Erlangung von Sozialkompetenz. Um diese Arbeit erfolgreich zu betreiben, sei nicht nur eine gute Betreuung notwendig, sondern auch beständiger Rückhalt in der Feuerwehr und bei den Kommunen. Dies sei in Sögel gegeben.
Die Samtgemeinde Sögel kann laut Smid stolz sein auf ihre Jugendfeuerwehr. „Sie haben ihren Sohn oder ihre Tochter in einer weiteren Schule, der Lernschule Jugendfeuerwehr angemeldet“, sagte Smid den anwesenden Eltern und bat darum, ihre Kinder weiterhin für die Feuerwehrarbeit zu motivieren.
Erster Samtgemeinderat Hans Nowak überbrachte zusammen mit den Bürgermeisterinnen Irmgard Welling (Sögel) und Hedwig Fust-Sanders (Hüven) die Glückwünsche der Samtgemeinde und Gemeinden. Man sei erfreut darüber, dass junge Menschen so intensiv motiviert und vorbereitet würden für den Dienst am Nächsten. Nowak wies darauf hin, dass die erworbene soziale Kompetenz und das Wertebild für viele Arbeitgeber eine wichtige Einstellungsvoraussetzung seien. Die Samtgemeinde werde auch weiterhin die Jugendarbeit in der Wehr unterstützen.
Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes und Abschnittsleiter Nord, Gerd Köbbe aus Werlte, und der Sögeler Gemeindebrandmeister Heinz Lückenjans zeigten sich angetan vom Leistungsspektrum der Feuerwehrjüngsten und überreichten Präsente des Kreisfeuerwehrverbandes und der Wehren der Samtgemeinde.

TEXT: Lambert Brand NOZ.DE

FOTOS: Jugendfeuerwehr Sögel

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Torsten Weller